Digitale Sicherheit, einfach erklärt
Mathematik, die
dich beschützt.
Was passiert eigentlich hinter einem Passwortfeld? Entdecke die unsichtbaren Regeln, die deine Daten jeden Tag schützen.
Vier Ideen.
Ein sicheres Ganzes.
Digitale Sicherheit ist kein Zaubertrick. Sie entsteht aus einfachen Prinzipien, sehr großen Zahlen – und einer entscheidenden Zutat: Zeit.
Eine kleine Änderung.
Ein riesiger Unterschied.
Jede weitere Stelle und jedes zusätzliche Zeichen vervielfacht die möglichen Kombinationen. Nicht addieren – multiplizieren.
Annahme: Angreifer probieren 10 Milliarden Varianten pro Sekunde. Wiederverwendung und Datenlecks können jedes Passwort trotzdem schwächen.
Länge schlägt Akrobatik. Eine lange, einzigartige Passphrase ist meist stärker – und leichter zu merken.
Lesbar rein.
Unlesbar raus.
Verschlüsselung verwandelt Informationen mithilfe eines Schlüssels. Nur wer den passenden Schlüssel besitzt, kann sie zurückverwandeln.
A → 0, B → 1 … dann wird modulo 26 gerechnet. Bei echten Systemen ist die Mathematik viel komplexer, die Idee bleibt gleich.
Zwei Beweise.
Doppelte Hürde.
2FA kombiniert etwas, das du weißt, mit etwas, das du besitzt. Ein gestohlenes Passwort reicht dann nicht mehr.
Dein Passwort
Ein Geheimnis in deinem Kopf – oder besser: in deinem Passwortmanager.
Dein Gerät
Ein Einmalcode, der nur kurz gültig ist und sich ständig verändert.
1 Billion
Digitaler Fingerabdruck.
Keine Kopie.
Eine Hashfunktion erzeugt aus beliebigen Daten einen festen Prüfwert. Schon eine winzige Änderung lässt das Ergebnis völlig anders aussehen.
auf deine Änderung
Nach deiner ersten Änderung vergleichen wir mit dem Ausgangswert. Bei einer guten Hashfunktion kippt jedes Bit praktisch mit 50:50-Chance – deshalb unterscheidet sich im Mittel ungefähr die Hälfte.
Sicherheit entsteht
in Schichten.
Lang & einzigartig
Nutze für jeden Zugang eine eigene, lange Passphrase.
2FA einschalten
Am besten per App oder Sicherheitsschlüssel.
Updates zulassen
Sie schließen bekannte Lücken, bevor sie ausgenutzt werden.
Misstrauisch bleiben
Kein Schutz ersetzt den prüfenden Blick auf Links und Absender.