Sicher gedacht
NetzwerkeDHCP und NAT
AUTOMATISCHE KONFIGURATION · ADRESSÜBERSETZUNG

Reinkommen,
Adresse erhalten.

DHCP versorgt ein neues Gerät mit den wichtigsten Netzwerkeinstellungen. NAT übersetzt später viele private Verbindungen auf eine gemeinsame öffentliche Adresse.

DHCP ist die Anmeldung.

Ohne manuelle Eingabe erhält ein Gerät IP-Adresse, Subnetzmaske, Gateway, DNS-Server und eine zeitlich begrenzte Nutzungsdauer – den Lease.

DHCP IN VIER SCHRITTEN

Ein neues Notebook betritt das Netz.

Das verbreitete DORA-Modell steht für Discover, Offer, Request und Acknowledge. Die Pakete werden anfangs per Broadcast verteilt, weil das Gerät seinen Server noch nicht kennt.

1 · Discover„Gibt es hier einen DHCP-Server?“
2 · OfferDer Server bietet eine freie Adresse an.
3 · RequestDas Gerät fordert dieses Angebot an.
4 · ACKDer Server bestätigt Lease und Optionen.
VERGEBENE IP-ADRESSE192.168.10.42Die Adresse gehört dem Gerät nicht dauerhaft; sie ist geleast.

Starte eine neue Adressanforderung.

NAT / PAT

Viele interne Absender, eine öffentliche IP.

Der Router verändert Absenderadresse und meist auch den Quellport. Seine Zuordnungstabelle sorgt dafür, dass Antworten wieder beim richtigen Gerät landen.

InternÖffentlich am RouterZiel
192.168.10.42:51820203.0.113.8:5100093.184.216.34:443

NAT spart öffentliche IPv4-Adressen. Es ersetzt jedoch keine bewusst konfigurierte Firewall.

LEASE

Zeitlich begrenzt

Ein Gerät darf seine Adresse für eine bestimmte Zeit verwenden und verlängert sie normalerweise automatisch.

RESERVIERUNG

Immer dieselbe IP

Der DHCP-Server kann einer bekannten Gerätekennung stets dieselbe Adresse anbieten – praktisch für Drucker oder Server.

PORTWEITERLEITUNG

Von außen nach innen

Eine bewusste Regel ordnet eingehenden Verkehr einem internen Dienst zu. Sie vergrößert dessen erreichbare Angriffsfläche.

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